Doch wie passiert es, dass wir unser Fundament ablehnen? Was geschieht in Jemandem, dass er das, was sich auf der Leinwand seines Lebens zeigt, egal ob über den Körper, die Arbeit, Freunde, das System oder die Familie, ablehnt?
Die meisten Themen sind in der Kindheit oder in der Familie verborgen, in Form von traumatischen Erlebnissen in der Kindheit, mitgebrachtes aus anderen Inkarnationen oder über Ahnenthemen. Jeder Mensch kommt mit ganz individuellen Charakterzügen auf die Welt. Jedes Gesicht lässt sich im taoistischen Gesichter lesen einem Element zuordnen. Und jeder, der auf die Welt kommt, hat einen Seelenplan, welcher er erfüllen möchte. So ist die Grundstruktur.
Jeder Mensch wird in eine Familie hineingeboren, in welcher es bestimmten Familienstrukturen, Überzeugungen oder Erwartungen gibt, wie man ein Leben zu leben hat. Von Generation zu Generation geben wir unsern Nachkommen gewisse Lebensstrukturen weiter, die uns helfen, Sicherheit geben, und Vorstellungen übermitteln, welche Charaktereigenschaften eine Frau oder ein Mann haben sollten. Über alles informieren uns die Ahnen und geben so eine Struktur mit. Sind jedoch traumatische Erlebnisse in der Ahnenlinie abgespeichert, werden auch diese weitergegeben. Diese Traumen sorgen dafür, dass man in manchen Lebenssituationen nicht mehr frei handeln kann, sich begrenzt fühlt oder das Gefühl hat, dass man nicht in diese Familie passt.
Dadurch, dass jeder Mensch anders ist, und wir alle einen Seelenplan haben, inkarnieren wir manchmal in eine Familienstruktur, um diese unerlösten Themen aufzuarbeiten. Deshalb erfahren wir manchmal Strenge, welche völlig unbegründet ist. Dies ist nicht böse gemeint von unseren Vorfahren, sondern Schutzmaßnahem, welche durch zugrunde liegende Traumen entstanden sind. So macht man als Kind in der Kindheit Erfahrungen, für was man geliebt wird oder nicht und gibt diese unbewusst weiter. So entstehen Ahnenthemen, welche auch noch heute einen Einfluss auf jedes Familienmitglied haben.
Dies kann ein Grund dafür sein, warum man gewisse Charakterzüge oder Verhaltensweisen von Grund auf ablehnt und es den eigenen Kindern nicht erlaubt, diese zu leben. Oder schon allein das Aussehen sorgt für Aufruhr in der Familie, weil auch damit schon irgendjemand schlechte Erfahrungen gemacht hat. Je nachdem welches Geschlecht jemand hat, kommen dadurch noch weitere Erwartungen hinzu, wie man sich als Frau oder Mann Verhalten soll, da es unsere Vorfahren so gelebt haben und auch so überlebt haben. (Man bedenke die Geschichte).
Durch all diese Einflüsse wird strak am Fundament jedes einzelnen gerüttelt. All diese Strukturen können die eigne Entwicklung ausbremsen. Wenn die eigenen Charakterzüge oder Verhaltensweisen, oder das Aussehen nicht in diese Familienstruktur passen, dann ist das spürbar. Denn für das, was man ist, ist man nicht geliebt. Das macht das Fundament bröselig, wackelig und instabil. Was sich auf Körperlicher Ebene, genauso wie auf der emotionalen, psychischen Ebene zeigen kann. So kann es passieren, dass man sich für diese essenziellen Dinge, welche man schon in dieses Leben mitbringt, sich nicht geliebt fühlt und sich selbst dafür nicht mehr liebt.
So passiert es, dass man nicht mehr in seinem Element ist und sein Leben nicht mehr exakt dem widmet, was man eigentlich gut kann, oder ein denken entwickelt, dass man das darin nicht gut genug ist.
Je mehr an diesem Fundament gerüttelt wird, welches sich zeigt über die Charakterzüge, den Namen, das Geburtsdatum, der Ort, an dem du geboren bist, dem Element, welchem du zugeordnet bist, und noch vieles mehr, es umso instabiler ist. Denn als das hat eine Bedeutung und ist nicht zufällig in deinem Leben. All das gibt dir einen Hinweis darauf, wer du bist und was deine Aufgabe ist, ja wie du der Welt dienen kannst.
Ein großer Faktor ob all das, was dem Fundament zugehörig ist, gelebt wird, ist die Familie, die Ahnen und vergangene Inkarnationen.
All das ist wichtig, damit du dein volles Potenzial lebst und ein stabiles Fundament in dir hast, welches dich trägt. Je instabiler dieses Fundament schon in deiner Kindheit ist, da dort die Einflüsse der Familie und Ahnen sehr hoch sind, umso mehr zweifelst oder haderst du mit dir selbst. Wichtig es geht hierbei ausschließlich um die Strukturen, welche dich begrenzt haben. Die Dinge, die du nicht leben durftest, für die du keine Anerkennung bekommen hast und du das Gefühl entwickelt hast, sie seien nicht lebenswert. Im nächsten Schritt kann nämlich genau das dazu führen, dass du deshalb deine Nase oder dieses Verhalten nicht mehr magst, oder ablehnst. Bei dir selbst oder bei anderen. So wie ich es im ersten Teil beschrieben habe.
Im ersten Moment ist es oft nicht gleich ersichtlich, doch öffne dich, spüre in dich, wenn du mit ein paar Punkten in Resonanz gehst, wer weiß, vielleicht wäre ein Blick dahinter, über ein Bewusstseinscoaching, genau das richtige für dich. Um all das, was dich begrenzt loszulassen.
In Verbindung mit ätherischen Ölen, kann man eine zusätzliche positive Wirkung erzielen. Die für mich wichtigen Öle sind hierbei Frankincense, Myrrh, Sibirian Fir und Douglas Fir. Diese Öle bedeuten für mich Fundament.
Weihrauch istfür mich dabei das Öl, welches für die Verbindung zu allem Höheren sowie zum Vater begleitet, dabei gilt hier der irdische Vater, wie auch Gott Vater.
Myrrh ist die Verbindung zur Erde und zur Mutter. Meiner Erfahrung nach hilft dir dieses Öl, dich wieder zu verwurzeln. Mit der Erde, dir selbst, deiner Mutter und der Familie. Es erinnert, dass jede Mutter aus Liebe ihrem Kind das Leben schenkt. Es erinnert, dass jeder geliebt ist und willkommen.
Siberian Fir, oder auch sibirische Fichte genauso wie die Douglas Fir, auch Douglasie sind Bäume. Jeder der sich mit Bäumen beschäftigt, weiß wie tief und weitreichend ihre Wurzeln sind und, dass sie sehr alt werden können. Sie tragen bis heute Weisheiten in sich, und es gibt keine besseren Stellvertreter, um Generationsthematiken zu durchbrechen. Für mich sind diese zwei Baumarten dazu die richtigen. Die Siberian Fir schenkt dir Lebensweisheit und lässt dich diese Generationsthematiken und deine eigene Lebensweise nochmals mit einem anderen Blickwinkel sehen. Sie spendet genau hier Trost, Halt und Weisheit., warum man manchmal durch Traumen geht und trotzdem am Schluss, wenn man sie aufarbeitet, gestärkt heraus geht.
Die Douglasie macht meines Erachtens, all die Muster, die von den Generationen noch in dir sitzen sichtbar, damit du dein Fundament von all dem, was ich oben beschrieben habe, befreien kannst. So kann dein Fundament wieder Stabilität erhalten und gleichzeitig kann Starre gehen und Beweglichkeit einziehen.
Es bedeutet also nicht, dass man alles hinnehmen muss, wenn man erkannt hat. Nein, das ist nur der Beginn von einem Leben, welches du selbst wählst und gestaltest. Frei von Altlasten und Traumen, die dich begrenzen, instabil oder starr machen. Hinter all diesen Mauern befindet sich dein Leben mit all deinen Besonderheiten, welche du von Anfang an mit in dieses Leben gebracht hast und die dich einzigartig machen. Mit all deinen Besonderheiten bringst du Licht in die Welt.
Von Herzen
Ingrid


