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„Überprüfe, ob du demjenigen wirklich vertrauen kannst“. „Das mit dem Vertrauen ist so eine Sache“. „Man weiß nicht, wem man vertrauen kann und wem nicht“. Solche Sätze kennt jeder. Doch was steckt dahinter, wenn man seinem Gegenüber nicht vertrauen kann?
Als ich auf die Reise des bedingungslosen Vertrauens gegangen bin, habe ich einiges entdeckt, was ich gerne mit dir teilen möchte.
Vertrauen bildet ein großes Stück unseres Fundamentes und bedingungsloses Vertrauen, wird vor allem in der Kindheit gefestigt oder eben nicht. Alle Babys kommen mit diesem bedingungslosen Urvertrauen auf die Welt, dass alles da ist und dass man als Baby geliebt und wertgeschätzt ist. Ein Baby gibt sich voller Vertrauen in die Hände seiner Eltern. Es zeigt alles, was es braucht und was es fühlt, ganz offen. Je älter man wird, umso mehr verschließt man sich und zeigt nicht mehr offen, was man braucht oder wie es einem geht. Das liegt daran, dass viele kleine Kinder schon die Erfahrung machen, dass sie nicht bedingungslos Vertrauen können. Diese Erwachsenen sind nicht in der Lage, dass man ihnen bedingungslos Vertrauen kann. So kommt es zur Bildung oder Reaktivierung der Traumen, welche schon in der Ahnenlinie oder in vergangenen Inkarnationen zu Vertrauensverlust geführt haben. Durch diese Erfahrungen geschieht es, dass Menschen einander und sich selbst misstrauen. Der Fokus ist auf das Negative gerichtet. Was der Spiegel zu dem ist, was wir in uns fühlen. Denn hier ist dieses Fundament, das sich Selbstvertrauen oder bedingungsloses Vertrauen in sich selbst heißt, instabil. Letzen Endes möchten die anderen Menschen nur das zeigen, was in mir nicht ganz ist oder fehlt oder nur teilweise angelegt ist. Damit meine ich dieses bedingungslose Vertrauen. Das bedingungslose Vertrauen in mich, ist der Grundstein, für Vertrauen schenken und Vertrauen empfangen. Beides ist nur noch verzerrt oder nur schwer möglich.
Wie gerade beschrieben vertraut ein Baby bedingungslos seiner Mutter. Es vertraut ihr alles an, den Hunger, die volle Windel den Bauchschmerz, die Freude, das eigene Wachstum und die Entwicklung, ja wirklich das Intimste sein, zeigt ein Kind seiner Mama, seinem Papa und seinem Umfeld, solange es in diesem bedingungslosen Vertrauen schwingt. Genau dasselbe Vertrauen darf die Mutter empfinden. Für sich selbst und es bei ihren Kindern nähren, dass dieses Vertrauen das Beste ist, was es gibt. Nicht nur die Mutter, sondern auch der Vater und alle Erwachsenen, welche im Umfeld des Kindes sind, dürfen dieses bedingungslose Vertrauen selbst leben, das Kind damit nähren und ihm zeigen, dass das der beste Weg ist.
An diesem Beispiel, in der Verbindung mit Kindern, sieht man einfach deutlich, wie viel Vertrauen du in dich selbst oder in andere hast. Ob dir dieses Vertrauen bewusst ist und ob du es wertschätzen kannst, oder nicht. Je weniger wir in diesem Vertrauen uns selbst und anderen gegenüber sind, je mehr dieses Feld verletzt, verzerrt oder missachtet ist, umso mehr verschließen wir uns vor uns selbst und vor anderen. Wir leben nicht auf Augenhöhe miteinander, was zu Misstrauen und Krieg führen kann.
Das bedingungslose Vertrauen in mich selbst und mein Umfeld ist so wichtig, denn nur dadurch kann ich dieses Vertrauen auch empfangen. Ohne dieses Vertrauen kann ich nicht angstfrei und leicht durchs Leben gehen. Ich kann mein Herz nicht öffnen und das gute in mir und der Welt sehen. Ohne dieses Vertrauen sind wir schutzbedürftig und Umständen im Außen ausgeliefert. Wir verlieren die Kontrolle über unser Leben, und wissen nicht, wie man in seine Eigenmacht kommen kann.
Ich wünsche dir von Herzen, dass du dich mit dir als Kind verbindest und spürst, wie es sich anfühlt, wenn man allem einschließlich sich selbst bedingungslos vertrauen kann. Wenn dieses Vertrauen etwas Positives ist und dich nährt.
Lass alles los, was diesem Vertrauen entgegengesetzt ist, und nimm alles auf, was dein Herz öffnet für dich und die Welt.
Warum das so wichtig ist? So entsteht FRIEDEN. Frieden in dir und in der Welt!

 

Von Herz zu Herz

Ingrid