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Wie im Artikel am Limit sein beschrieben, sind viele Menschen oft am Limit, nehmen ihre Grenzen nicht wahr oder haben schlicht weg Stress. Stress kann sich unterschiedlich äußern. Er kann emotional, physisch, sozial, oder zellulär sein. Egal ob du eine Art von Stress oder mehrere Arten von Stress in deinem Leben hast, ist es nicht gut.
Ein Ursache, welche Stress hervorrufen kann, ist, dass man zu viel abarbeitet, weil uns das der Verstand so mitteilt, und wir vergessen auf unsere Intuition zu hören.
Viele Menschen vertrauen ihrer Intuition nicht mehr und leben ihre Emotionen viel zu wenig. Die Folge davon ist, dass meist eine falsche Motivation die Grundlage für unser Tun ist. Wenn wir auf unsere innere Stimme (unsere Intuition) hören, dann machen wir immer das in unserem Leben, was gerade dran ist, und dann begleitet auch die dazu passende Emotion die Arbeit.
Das wäre die richtige Reihenfolge.
Um ein besseres Verständnis für diesen Zusammenhang zu ermöglichen, möchte ich kurz darauf eingehen, welche Energie mit der Intuition verbunden ist und welche mit der Arbeit. Die Intuition ist weiblich. Genauso wie auch die Dunkelheit und der Mond, deshalb nennen sie viele die Mondin, für die Weiblichkeit stehen. Die Weiblichkeit ist also in ihrem Ursprung an den Rhythmus der Gezeiten, welche vom Mond abhängig sind, und an die Dunkelheit gebunden. Das ist wichtig zu verstehen. So wird deutlich, dass alles, was entsteht, seinen Ursprung in der Dunkelheit, also im Unsichtbaren hat. Und immer alles erledigt wird, dann wenn der perfekte Zeitpunkt dafür ist. So ist alles in einem Kreislauf eingebettet, welchem wir folgen könnten, und nichts vergessen wird.
Wir tragen alle diese weibliche Intuition in uns, egal ob Mann oder Frau. Jeder lebt sie auf seine Weise.
Die Intuition genauso wie die Gefühle entstehen also erstmal in der Dunkelheit und führen im zweiten Schritt dazu, dass wir durch die Intuition etwas tun. Sei es, dass man auf Grund einer Intuition plötzlich doch einen anderen Weg fährt, oder nochmal schaut, ob das Kind wirklich schläft, oder heute lieber etwas anderes kocht, als ursprünglich ausgemacht war. Normalerweise gibt es für jedes Tun erstmal eine passende Intuition mit einem Gefühl. Handeln wir so, dann sind wir viel enger an den natürlichen Rhythmus angebunden und mit uns selbst verbunden. Doch oft läuft es anderes. Viele spüren zwar jetzt wäre das wichtig dieses oder jenes zu tun, doch dann kommt diese männliche Energie, welcher auch das Ego zugeordnet ist, und diese sagt genau etwas anders. Die männliche Energie steht für die Aktion, das Handeln. Auch diese Energie ist in Männern und Frauen vorhanden und jeder nutzt sie.  Doch manchmal übergehen wir unsere Intuition und arbeiten eher Pläne ab. Das bedeutet, das männliche Tun ist so stark verankert, dass es sich falsch anfühlen würde, der Intuition zu folgen.
Im Klartext bedeutet das zum Beispiel, in dir ist das Gefühl jetzt einen Spaziergang zu machen, weil du dringend eine Pause brauchst. Das wäre die Intuition. Du machst den Spaziergang aber nicht, weil dein Ego dir sofort den Stress vermittelt, dass es jetzt besser ist, erst diese Arbeit zu erledigen und eben nicht zu unterbrechen.
Bis du dann endlich fertig bist, lohnt sich der Spaziergang nicht mehr, weil es schon dunkel ist.
Was in dir bestehen bleibt ist das Gefühl schade, ich habe nicht alles geschafft, oder das Gefühl von Leere, oder von zu kurz zu kommen. Das kommt daher, weil deine weibliche Energie, die welche dein ganzes System wahrnimmt, und weiß was dir guttut oder nicht, völlig unzufrieden ist. Sie hätte dir und deinem Körper eine Pause verschafft, weil gerade das nötig gewesen wäre, wurde aber vom Ego und dem Tun ignoriert. Oft kann man rückblickend betrachten, dass es mehr Effizienz gehabt hätte, hätte die Pause stattgefunden. Die weibliche Intuition muss also zurückstecken, aber weiß auch, dass etwas unbeachtet bleibt, nämlich die eigene Gesundheit.
Die männliche Energie ist aber so stark angelegt, da schon Generationen in diesem „machen“ feststecken und Gefühle und Intuition so ein bisschen auf das Abstellgleis geparkt werden.
Ein Beispiel ist der Schichtdienst, der einfach völlig gegen jegliche Natur arbeitet. Es geht nur ums reine Tun und nicht darum, wie es einem wirklich dabei geht.
Tun wir also nur, weil die männliche Energie das so vorgibt und kommt unsere Intuition ins Hintertreffen, dann stumpfen viele immer weiter ab und werden emotionslos. Das kann deinen Körper und dein Energiesystem krank machen. Jeder weiß wie ungesund Stress ist und doch haben die meisten Menschen immer eine Art von Stress. Und nicht nur das, du entfernst dich auch von dir selbst, wenn du nicht mehr auf deine Intuition hörst.
Wenn wir nicht auf unsere Intuition hören bzw. im Dilemma Intuition/ Arbeit stecken, dann haben viele auch den Wunsch, dass dieses Gefühl und diese Intuition einfach weggehen sollen. Dann wäre das Leben so viel leichter. Doch bei genauerem betrachten, fällt schnell auf, dass Menschen, welche ihre weibliche Intuition nicht leben auch viel kränker sind. Denn Gesundheit und Emotion und Intuition sind fest aneinandergekoppelt. Das kann man nicht voneinander trennen. So ist auch klar, dass sich nur grundlegend was verändern kann, wenn man daran arbeitet. Denn Intuition bremst dich nicht aus oder bringt dir einen Nachteil. Im Gegenteil Intuition lässt dein Leben effektiv werden. Der Verstand (Ego) ist zufrieden, denn er kann sich darauf verlassen, dass alles immer erledigt ist. Es gibt nur einen Unterschied, denn mit der Intuition wird es erledigt, wenn es dran ist und wenn der Mond und der Zyklus dazu passt und diese Arbeit somit effektiver und schneller geht. Mit dem Ego ist die Arbeit zwar auch erledigt, aber mit mehr Stress verbunden. Denn man muss an alles denken. Und arbeitet oft nicht im Rhythmus der Natur. Doch wir sind alle Naturwesen und diese Rhythmen gibt es nicht umsonst.

Von Herzen

Ingrid